Autoimmunerkrankungen

Im Anschluß an eine ausführlichen Anamnese in meiner medizinischen Praxis erfolgt die Bestimmung Ihres Hormonspiegels durch moderne naturheilkundliche Testverfahren. Nur so kann die Menge Ihrer bioverfügbaren Hormone exakt bestimmt werden. Des weiteren wird die Funktionsfähigkeit Ihrer entsprechenden Organe geprüft. So kann die Ursache Ihrer Leiden gefunden werden.

Das Immunsystem ist für die Erkennung und Abwehr von Fremdstoffen, Mikroorganismen und Viren verantwortlich; eine wichtige Rolle spielen T-Zellen, die im Thymus „geschult“ werden und dabei körpereigene Strukturen zu tolerieren lernen. Diese zentrale Immuntoleranz ist eine derjenigen Maßnahmen, die das Immunsystem ergreift, um „sich selbst“ zu schonen und „Fremdes“ bekämpfen zu können.

Bei Autoimmunkrankheiten verhält sich eine Gruppe der T-Zellen abweichend. Zellen des Immunsystems erkennen nun die körpereigenen Strukturen als fremd. Das Immunsystem richtet seine Abwehr gegen die körpereigenen Gewebe, während Reparatur-Mechanismen des Körpers nach Möglichkeit versuchen, die geschädigten Organteile zu erneuern. Dieser irrtümliche Angriff des Abwehrsystems setzt sich ohne Behandlung in der Regel lebenslang oder bis zur vollständigen Zerstörung der Zielstruktur fort.

crossEine Meinung in der Alternativmedizin versucht einen Zusammenhang zwischen Erreger und Autoimmunerkrankung darzustellen. Diese resultierten daraus, dass Erreger im Körper zu sogenannten Nestern zusammengetrieben werden würden. Käme es im weiteren Verlauf zu chronischen Infektionsverläufen bei der Bekämpfung aggressiver Eindringlinge, so käme es letztlich bei deren Vernichtung zu Übergriffen auf das Körpergewebe. Dies hänge wiederum vom spezifischen Erreger ab[1]. Die Autoimmunerkrankungen hängen eng mit dem allergischen Formenkreis zusammen.

Hashimoto thyreoiditis

Morbus crohn

Colitis ulcerosa

Chronische Gastritis

Lichen ruber planus

Lupus erythematodes

Psoriasis

Rheumatoide Arthritis

...

crossDIE LÖSUNG - Wie kann ich Ihnen helfen?

Meine langjährige Erfahrung in der Behandlung von Autoimmunerkrankungen gibt mir die Möglichkeit, derartiger Krankheitsbilder heute therapieren zu können.  Auf der Grundlage aussagefähiger Meßdaten kann eine ursachenbezogene Therapie erfolgen. Die Therapie ist aber deutlich aufwendiger als die Behandlung einer Allergie, da der "Kurzschluss" im Immunsystem deutlich fortgeschrittener ist. Eine rein symptomatische Behandlung kommt hier nicht mehr in Frage und wäre auch nicht erfolgsversprechend.

Um Krankheiten wirklich ganzheitlich und ursachenbezogen heilen zu können, bedarf es in der Naturheilkunde eines enormen diagnostischen Aufwands. In der Regel liegt ein multifaktorielles Geschehen zu Grunde, das erkannt und exakt abgearbeitet werden muss. Hier beginnt schon die Problematik, unser Körper verfügt über so etwas wie ein Krankheitsgedächtnis. Dies wissen wir bereits aus Samuel Hahnemanns Zeiten und jeder Homöopath kennt das Phänomen, wenn Patienten in ihrer Krankheitsgeschichte rückwärts laufen und Symptome längst vergangener Erkrankung nochmals durchleben. Jede Mandelentzündung, Mittelohrentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, die schulmedizinisch mittels Antibiotika behandelt wurde, ist eine Unterdrückung. Toxine werden meist durch den gestörten Zellstoffwechsel nicht mehr aus dem Körper herausgebracht und werden auf anderem Wege versucht zu beseitigen. Allein diese Erkrankungen werden bei biophysikalischen Messmethoden, wie sie in meiner Praxis eingesetzt werden, auch noch nach Jahrzehnten immer wieder gefunden und müssen nachgearbeitet werden.
Operationen sind oft lebensrettende Maßnahmen (z.B. Blinddarm-OP), müssen aber im Nachhinein weiter behandelt werden, obwohl das Organ bereits entfernt wurde, weil es immer noch als Störfeld oder Herdgeschehen aktiv bleibt. Beispiel: Nach Blinddarm-OP oder Divertikel-OP hört der Heuschnupfen trotz hoher Pollen-Exposition für Wochen auf, kehrt dann aber wieder zurück. Die Nachbehandlung dieser Erkrankungen (Appendicitis oder Divertikulose) bringt dann aber wieder die Heilung.
Schon anhand dieser wenigen Beispiele sehen Sie, wie vernetzt Krankheitsgeschehen sind und mit welcher Erfahrung und detektivischem Spürsinn man vorgehen muss. Zu Beginn einer Behandlung hat es sich bei mir bewährt, auch wenn ein Patient eine ausführlich Anamnese liefern konnte, was eher selten ist, wie folgt vorzugehen:
Es werden im zweiwöchigem Abstand mittels Globaldiagnostics Messungen durchgeführt um Krankheitsdaten aus dem Körper des Patienten auszulesen. Frühere Generationen von Ärzten und Heilpraktikern nannten dies Mesenchymreaktivierung. Hier leeren wir quasi den Mülleimer von Toxinen, Infektresten, … . Nach einigen Messungen wird man feststellen, dass bei einigen Patienten immer wieder bestimmte Krankheiten auftauchen (z.B. Mandelentzündungen, Nasennebenhöhlenentzündungen, …). Diese findet man dann entweder in der Anamnese wieder oder der Patient erinnert sich wieder daran, dass er diese in seiner Kindheit häufig hatte. 
Nach dem anfänglichen einfachen Abarbeiten der gemessenen Krankheiten, Erreger, Toxine, … folgt nun der Schritt diese wiederkehrenden Krankheiten nochmals mittels homöopathischer Komplexmittel der Firma Regenaplex abzuarbeiten. In dieser Phase kommen dann später auch andere Diagnoseverfahren ins Spiel, wie die EAV-Messung an den Akkupunkturpunkten. Die Analysen werden dann immer feiner und spezieller.
Ich möchte Ihnen hier nur einen kurzen Eindruck der wichtigsten Punkte vermitteln, damit Sie einen Eindruck davon erhalten, was wirklich ganzheitliches Heilen darstellt. Ein solches Vorgehen ist nicht bei jedem Patienten notwendig, erklärt aber, warum manche Fälle von Anfang an laufen und andere nicht. Gibt es zum Beispiel bei der Behandlung eines Heuschnupfens Probleme, Besserung und erneute Verschlechterung wechseln sich ab, so stehen blockierende Erkrankungen im Hintergrund und müssen vorab beseitigt werden. Nicht jeder Patient ist dazu bereit und möchte aus Kostengründen lieber naturheilkundlich symptomatisch behandelt werden.

  1.  1. Das Abwehrmodell in: Dr. Rummel, Handbuch der medizinischen Bioresonanz, S. 30ff., Laub GmbH & Co. KG 2010. Online.