Elektrotherapie nach Dr. med. Voll

Diese unterscheidet sich jedoch von der herkömmlichen Form der TENS-Geräte erheblich, so wie sie diese aus der ärztlichen Praxis her kennen. Hier wird nicht durch hohe Stromfrequenzen versucht, den Nerv zu blockieren, so dass er den Schmerzreiz nicht mehr an das Gehirn weiterleiten kann. Es kommt vornehmlich auf die Frequenzen an, die verwendet werden. Dr. Voll und seine Kollegen fanden heraus, dass man die besten Ergebnisse im Niederfrequenzbereich erziele. So würden bei bestimmten Erkrankungen leichte kaum merkliche Stromimpulse in das entsprechende Segment geleitet. Man versuche damit, die bioelektrischen Abläufe der Zellräume zu beeinflussen. Nach den bisherigen Erkenntnissen habe dies eine lymphangiospasmolytische Wirkung. Die Anwendung dieser Stromform käme bei Zahnextraktionen, Verstauchungen, begleitenden Lymphödemen nach oberflächlichen Venenentzündungen und dergleichen in Betracht. Dieses Verfahren käme auch häufig bei Sportverletzungen zum Einsatz.